Rokkore

Die Rokkore waren zusammen mit den Auto-Rokkoren die ersten Objektive des damals neuen Minolta SR-Systems. Sie addressierten sich an den preisbewussten Kunden und waren mit einer rein manuellen Blende und niedrigerer Lichtstärke relativ günstiger konstruiert. Nichtdestotrotz verwenden mehrere Modelle Fokusschnecken aus Messing und Aluminium, die beste mechanische Variante, da sie selbstschmierend ist.

Je nach Version haben die Objektive einfache nichtlineare Blenden mit einem rastenden Vorwahlring und einem zweiten stufenlosen Abblendring, wie das Rokkor-TC 1:4 135mm oder das Tele Rokkor-QE 1:5 200mm, bei denen der Abstand der Blendenrastung von offener zu geschlossener Blende immer kleiner wurde. Moderner waren die linearen Blendenführungen mit zwei Ringen, wie das Macro Rokkor-QF 1:3.5 50mm. Nur einen Ring hatten das UW Rokkor-PG 1:9.5 18mm oder das W.Rokkor-PI 1:4.5 21mm. Letzteres konnte ohnehin nur mit hochgeklapptem Spiegel und Aufstecksucher benutzt werden.

Alle Rokkore waren bereits hochwertig einfach vergütet und auch in ihrer Glaswahl deutlich farbneutraler, als man es bei alten Nikkoren oder Takumaren von Pentax des öfteren antraf.

Bisher ist uns nur ein Rokkor bekannt, bei dem statt einer Metallriffelung eine Kunststoffbelederung verwendet wurde, das Zoom Rokkor 1:5.6 100-200mm.

Zurück zur Objektivübersicht